
Immer Ärger mit den Mädchen
Spielfilm USA 1969
"Immer Ärger mit den Mädchen" ist eine nostalgische Hommage an die Wanderschauspielertruppen, die mit unterhaltenden und belehrenden Shows durch Amerika reisten, bis sie von den moderneren Vergnügungen des elektronischen Zeitalters verdrängt wurden. Sorgfältig rekonstruiert der Film die Atmosphäre einer amerikanischen Kleinstadt. Farbenprächtige Kostüme sowie einige optisch reizvoll in Szene gesetzten Gesangseinlagen von Elvis runden das Vergnügen ab.
In den goldenen 20er Jahren hat das Radio in Amerika seinen Siegeszug noch nicht angetreten, von Fernsehen kann noch keine Rede sein. Zum Vergnügen und zur Zerstreuung der Bevölkerung ziehen Zeltshows durch das Land, bei denen Artisten, Sänger, Tänzer und Komiker das Publikum belehren und unterhalten. Das heiß ersehnte Eintreffen einer solchen fahrenden Gauklertruppe zählte zu den Höhepunkten des sozialen Lebens einer jeden amerikanischen Kleinstadt. Walter Hale ist in solchen Zeltshows aufgewachsen und hat es vom einfachen Sänger zum Manager der populären "Chautauqua"-Gruppe gebracht.
Zu den Special Events von Hales erlesener Truppe gehört der Auftritt von Mr. Morality, der mit seinem Zitatenschatz aus Dichtung und Philosophie das Publikum verzaubert. Als Hales Zeltshow in der Kleinstadt Radford Center gastiert, kommt es zu einem Zwischenfall. Der Drugstore-Besitzer Harrison Wilby wird ermordet aufgefunden. Die Polizei verhaftet den Croupier Clarence, der zu Hales Ensemble gehört.
Die "Chautauqua"-Gruppe gerät daraufhin in Verruf, das Publikum bleibt aus. Fieberhaft sucht Hale nach einer Lösung, um den drohenden Bankrott abzuwenden. Durch Zufall findet er heraus, wer der eigentliche Mörder Wilbys ist und entschließt sich zu einem spektakulären Coup. Als Hale im Rahmen einer Show das öffentliche Geständnis des Mörders coram publico ankündigt, strömen die Massen zurück in die Zelte...